So werden Tiere in Düsseldorf gequält

4. Februar 2012

Ärztevereinigung prangert archaische Forschung an Tieren an

Düsseldorf zählt laut der bundesweiten Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche zu den Tierversuchshochburgen Deutschlands. Die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt sei besonders berüchtigt für qualvolle zahnmedizinische Tierversuche an Beaglehunden sowie neurologische Forschung an Ratten. Der Verein bezeichnet diese Forschung als wissenschaftlich unsinnig und fordert, öffentliche Gelder nicht länger in »archaische Methoden aus dem vorletzten Jahrhundert« zu stecken, sondern eine zukunftsorientierte, ethische Medizin und Forschung ohne Tierversuche zu etablieren.

Die bundesweite Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche betreibt eine Internet-Datenbank mit mehr als 4.000 aus Fachzeitschriften stammenden Beschreibungen von Tierversuchen. Die Sammlung ist ein Spiegel der tierexperimentellen Forschung in Deutschland. Dieser Übersicht zufolge rangiert Düsseldorf auf Platz 7 der Tierversuchshochburgen Deutschlands und in Nordrhein-Westfalen sogar auf Platz 1. »Ein trauriger Rekord«, findet Dr. med. vet. Corina Gericke, stellvertretende Vorsitzende des Vereins.

Angaben zu Tierversuchen in einzelnen Städten gibt es von Seiten der Bundes- oder Landesregierung nicht. »Die Unis selbst hüllen sich aus Angst vor öffentlichem Entsetzen in Schweigen, obwohl Tierversuche größtenteils mit unseren Steuergeldern bezahlt werden«, erläutert Gericke. »Mit unserer Datenbank machen wir publik, was niemand wissen soll«.

Düsseldorf ist besonders für Tierversuche mit Implantaten an Beaglehunden berüchtigt. Im Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Heinrich Heine Universität (HHU) Düsseldorf werden Beagles bis zu 20 Backenzähne gezogen, um Implantate einer Schweizer Firma mit herkömmlichen Materialien zu vergleichen. Dabei werden bei den Tieren oftmals Teile des Kieferknochens zerstört, um Knochenschäden beim Menschen nachzuahmen. »Abgesehen von dem schrecklichen Leid der Hunde, sind die Ergebnisse aus solchen Tierversuchen von vornherein unbrauchbar, weil die Knochenbeschaffenheit bei Hunden ganz anders ist als beim Menschen«, weiß die Tierärztin. »Das geben die Autoren in den Fachartikeln sogar selbst zu, dennoch wird an den archaischen Methoden festgehalten«.

Am Institut für Physiologische Psychologie der HHU werden laut Ärztevereinigung seit Jahren qualvolle neurologische Experimente an Ratten durchgeführt. Unter anderem sollen Symptome der Parkinson-Krankheit nachgeahmt werden, indem durch Injektion einer Substanz in das Gehirn bestimmte Nervenzellen zerstört werden. In einem anderen Experiment wird der Zusammenhang zwischen dem männlichen Geschlechtshormon Testosteron und Depression getestet. Die Tiere müssen in einem Wasserbassin schwimmen. Eine Ratte, die aufgibt und sich treiben lässt, wird als depressiv gewertet.

Dr. Corina Gericke hält derartige Forschung für absurd. »Sowohl Parkinson als auch Depression sind komplexe menschliche Krankheiten, deren Ursachen vielfältig und zum Teil noch gar nicht bekannt sind. Es ist vollkommen abwegig zu glauben, man könne mit so primitiven Mitteln zu sinnvollen Ergebnissen für kranke Menschen gelangen«.

Die Ärzte gegen Tierversuche fordern eine Forschung ohne Tierversuche, bei der Ursachenforschung und Bevölkerungsstudien sowie moderne tierversuchsfreie Systeme mit menschlichen Zellkulturen, Mikrochips und Computermodellen zu für den Menschen relevanten Ergebnissen führen.
Quelle: Ärzte gegen Tierversuche

Samtpfote delight

2. Februar 2012

Unsere Erfolgsserie für den lautlosen Räuber geht weiter: Ab sofort bieten wir Ragout vom Lachs in 200 g Würsten an. Stabile Verpackung und gleichermaßen köstlicher wie gesunder Inhalt. Viele unserer Katzenzüchter berichten immer wieder davon, das Sie ihre Katzen nur schwer davon abhalten können sich in unseren gewolften Lachs zu legen. Da aber (leider) nicht jeder 5 -9 Katzen hat, kommen wir nun endlich gerne Ihren Wünschen nach, dieses Produkt auch in kleiner Verpackung anzubieten. Also nicht lange fackeln: Bieten Sie Ihrer Samtpfote die längst verdiente Gelegenheit sich in frischem Lachs zu räkeln…

Demo gegen Tierversuche in Bremen, Samstag, 28. April 2012

28. Januar 2012

Zum Internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche lädt die bundesweite Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche zu einer zentralen Veranstaltung mit Demo und Kundgebung nach Bremen ein.

Die qualvollen Affenhirnversuche des Andreas Kreiter an der Universität Bremen stehen seit Jahren in der Kritik. Er schraubt die Köpfe von Rhesusaffen unbeweglich an ein Gestell und zwingt sie durch Durst sich nicht gegen die Qualen zu wehren – jeden Tag stundenlang. Und alles nur zur Gewinnung abstrakter Erkenntnisse über die Funktionsweise des Affenhirns. Anwendbare Ergebnisse für den Menschen gibt es nicht. Dank unzähliger Proteste seitens des Tierschutzes und zehntausender Bürger reagierte die Politik. Der Bremer Senat lehnte 2008 eine weitere Genehmigung der Versuche ab. Seither schwelt ein langwieriger Rechtsstreit. Die Affen leiden währenddessen weiter.

Die Affen des Herrn Kreiter sind bei weitem nicht die einzigen Tiere, die in Tierversuchen leiden und sterben. Doch sie sind ein Symbol für das Leid aller Tiere in den Labors und für eine fehlgeleitete Wissenschaft – in Bremen, in Deutschland, weltweit.

Mit einem Demozug durch die Bremer Innenstadt und einer Kundgebung auf dem Marktplatz wollen wir gemeinsam mit anderen Tierschutz-, Tierrechts- und Tierversuchsgegnervereinen und Bürgern für die Abschaffung aller Tierversuche und für eine fortschrittliche Medizin des 21. Jahrhunderts demonstrieren.

Zeigen wir der Politik, der Justiz, den Medien und der Wissenschaft, dass wir Bürger keine Tierversuche wollen

– weder an Affen, noch an anderen Tieren!

Machen Sie mit! Kommen Sie nach Bremen!
Kurzinfo:
Demo zum Internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche
Wann: Samstag, 28. April 2012
Infostände 10 – 17 Uhr
Demo ab 12.30
Kundgebung ab 14 Uhr
Wo: Marktplatz, Bremen
Weitere Infos: www.tag-zur-abschaffung-der-tierversuche.de

Ragout vom Wildhasen

19. Januar 2012

Viele kennen noch unser legendäres frettiertes Wildkaninchen. Hier kommt nun unser Nachfolger: Das Ragout vom Wildhasen. Wild lebende Hasen in freier Jagd erlegt und komplett –ohne Fell- gewolft. Hase ist ja bekanntlich das Lieblingsessen vieler Samtpfoten. Viel Fleisch, gesunde Innereien und durch die gewolften Knochen und Knorpel ein optimales Calcium-Verhältnis mit optimaler Aufnahme und Verwertung. Eben das was unsere vierbeinigen Räuber fressen wenn Sie in freier Natur leben und jagen. Viel Arbeit und Mühe steckt in unserem neuen Produkt und natürlich auch viel Eigenzweck: Wir wollen unsere eigenen Katzen natürlich so gut und natürlich wie möglich ernähren. So ist unser Ragout vom Wildhasen nicht mehr aber auch nicht weniger als unsere Verbeugung vor dem erfolgreichsten Jäger der Welt: Der Katze.

Barfen in Japan

13. Januar 2012

Der Zoobedarf Hitzegrad, einer der führenden Spezialisten für Rohfütterung, hat sein Japan Geschäft weiter ausgebaut. Auch im Süden Japans wird jetzt gebarft, und das in BIO-Qualität. Inhaber Jürgen Hitzegrad: Wir freuen uns, das auch in Asien die Vorteile der Fleischfütterung für Hunde und Katzen immer bekannter werden und das sich auch dort die artgerechte Fütterung immer weiter durchsetzt. Interessant ist, das die Japaner gerade im Supplemente-Bereich größten Wert auf TOP-Qualität und auch auf BIO-Qualitäten legen. So wird jetzt in einer Zoofachhandelskette mit insgesamt 7 Filialen die von uns betreute Marke BARFPROQ vertrieben. Ein Kuriosum am Rande: Wir beliefern unsere Kunden in Japan schneller als wir von manchem Backwaren-Hersteller in Deutschland beliefert werden. Auch und gerade hier gilt natürlich: Nur guter Service, offene Kommunikation und Zuverlässigkeit können langfristige Partnerschaften begründen.
Weitere Infos über Barfen und die Bio-Produkte BarfProQ finden Sie unter. www.zoobedarf-hitzegrad.de

Quelle: petnews.de

Jahresabschluss

31. Dezember 2011

Überall wird das Jahr 2011 abgeschlossen, sei es durch Inventur, Jahresrückblick, Umsatzprüfung oder Karriereplanungskontrolle…..

Haben Sie auch schon einen Blick zurück geworfen?

Stehen Sie da wo Sie hin wollten, hat sich ihr Leben so entwickelt wie gewünscht? Ist vielleicht ein Tier in ihr Leben getreten und alles ist anders als gedacht? Und / Oder haben Sie die Rohfütterung für ihren Vierbeiner entdeckt? Teilen Sie doch auf klassische Weise ihre Gedanken mit lieben Menschen, indem Sie einen Gruß per Postkarte schicken. Ein kurzes Lebenszeichen zum an die Pinnwand hängen und immer einmal kurz inne halten und Nachdenken. „Ich bin eine verwöhnte Rassekatze“, „Barf macht aggressiv“ oder „Es gibt ein Futter….“ Schenken Sie anderen Menschen ein kleines Lächeln in diesen kalten und grauen Tagen, die oft viel hektischer sind als nötig. Geben Sie den Anstoß zum Durchatmen und Prioritäten ordnen.

Sein Sie ein Klassiker!

Ein gutes neues Jahr für uns Alle!

Alarmierend: Tierversuche nehmen weiter zu

28. Dezember 2011

Im Jahr 2010 starben rund 2,9 Millionen Wirbeltiere in deutschen Labors, 70.000 oder 2,5 % mehr als im Jahr zuvor. Die am 2. November 2011 veröffentlichte Tierversuchsstatistik des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) zeigt erneut einen erschreckenden Anstieg der Tierversuchszahlen.

Von den 2.856.316 Tieren insgesamt, waren rund zwei Millionen Mäuse, 442.448 Ratten, 166.002 Fische, 106.265 Vögel (Hühner, Puten, Wachteln usw.), 89.960 Kaninchen, 27.886 Meerschweinchen, 15.999 Schweine, 3.004 Hunde, 2.789 Affen, 805 Katzen sowie Tiere zahlreicher anderer Arten.

Seit 15 Jahren nimmt in Deutschland die Zahl der im Namen der Wissenschaft geopferten Tiere massiv zu, obwohl die Politik gebetsmühlenartig zusichert, Tierversuche zumindest reduzieren zu wollen. Die Tierversuchszahlen wurden in Deutschland erstmals 1989 erfasst. Zunächst sank die Zahl der in Tierversuchen gequälten Tiere von über 2,6 Millionen im Jahr 1989 auf 1,5 Millionen im Jahr 1997. Die aktuelle Zahl liegt also weit über der von vor 22 Jahren.

Besonders bei den Mäusen ist seit Jahren eine dramatische Zunahme zu beobachten. So wurden 2010 fast 90.000 Mäuse mehr verwendet als 2009. Dies ist vor allem auf die Gentechnik zurückzuführen. Der Anteil genmanipulierter Tiere, denen beispielsweise artfremde Gene eingeschleust werden, hat sich um 19 % auf 722.793 erhöht. Hinzu kommen die »Ausschuss«tiere in einer Größenordnung von bis zu 99 %, die nicht die gewünschten gentechnischen Defekte aufweisen und getötet werden, ohne in der offiziellen Statistik erfasst zu werden.

Besonders alarmierend ist auch der Anstieg bei den Affen. Im Jahr 2010 mussten fast 500 Affen mehr in Tierversuchen leiden als im Vorjahr. 35 % der geopferten Tiere gehen auf das Konto der zweckfreien tierexperimentellen Grundlagenforschung.

Im Europa-Vergleich liegt Deutschland nach Frankreich und Großbritannien auf Platz 3 der Länder mit den meisten Tierversuchen.

Angebote im Dezember 2011 bei Zoobedarf Hitzegrad

2. Dezember 2011

Großer Kehlkopf, 1 Stück im Beutel 0,80 €
Große Kalbsbrustknochen, ca. 1,3 – 1,7 kg 1,50 €
Pferdezunge, getrocknet 250 g 5,00 €
Himbeerblätter geschnitten, 50 g 0,50 €
Fleischmix, 20 kg, Premium, 40 x 500 gr. 31,50 €
Getrocknete Strosse , 500 g lose Ware 2,50 €
Schweineohren XXL , 1 Stück 0,50 €
Alaska Hi-Energy, 800 g 2,59 €
Fitness-Mischung Zoo, 1000 2,00 €

Motivation

25. November 2011

Die ist nötig um unsere tierischen Begleiter frohgemut an unsere Seite zu bekommen.

Einmal sehr günstig aber leider manchmal sehr knapp bemessen: Zeit und Spaß am gemeinsamen Spielen, Toben, Arbeiten und Entspannen. Manchmal hat man das aber nicht.

Dann könnte ein Futterbringsel mit Zippverschluss wahre Wunder vollbringen und die tierische Neugierde ins Unermessliche steigern, oder der Futterbeutel am Gürtel erweckt müde Weggefährten zu ungeahnten Leistungen.

Wenn ganz schwere Geschütze aufgefahren werden müssen: Kartoffelsofties in vielen Variationen
Wirkt bestimmt!

Oder eine Beißwurst, je nach Vorliebe in Leder oder Nylon, damit erfreuen Sie ihren Hund bestimmt!

Und nun, viel Spaß!

Schilddrüsenüberfunktion bei Katzen, die feline Hyperthyreose

19. November 2011

Erstmals 1979 beschrieben, nimmt die feline Hyperthyreose bei Katzen stetig zu. Ausgelöst wird sie in der Regel von gutartigen Tumoren (Adenome) in der Schilddrüse.

Der Verdacht bestätigt sich zunehmend, dass diese so genannten Adenome ausgelöst werden durch Ernährung und Umwelteinflüsse. Auch genetische Faktoren sollen eine Rolle spielen.

In epidemiologischen Studien wurde festgestellt, dass die kommerzielle hergestellte Katzennahrung einen erheblichen Risikofaktor für die Entstehung der Krankheit darstellt. Hier stehen die in hohen Mengen verwendeten Substanzen wie Sojaisoflavone oder Phthalaten in Verdacht, die schilddrüsenvergrößernde Wirkung haben. Katzen die mit Fertigfutter ernährt
werden, haben ein schätzungsweise bis 5fach höheres Risiko, an feliner Hyperthyreose zu erkranken.

Wieder ein Grund mehr, seine Katze so gesund und natürlich zu ernähren, wie es nur möglich ist. Denn ….. Katzen würden Mäuse kaufen!