Archiv für Februar 2012

Protest gegen Max-Delbrück-Zentrum Berlin

Dienstag, 28. Februar 2012

In Berlin soll ein riesiges neues Tierversuchslabor entstehen. In dem Neubau des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) soll Platz für über 64.000 Tiere geschaffen werden. Unseren Recherchen zufolge wäre das Deutschlands größtes Tierversuchslabor. Die Tierrechtsorganisation PeTA Deutschland hat dazu eine Protestaktion an den regierenden Oberbürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, gestartet, der wir uns anschließen.

Schon jetzt ist das MDC eine der größten tierexperimentellen Einrichtungen Deutschlands. Im Jahr 2010 wurden dort bereits 33.200 Mäuse und Ratten sowie 1.300 andere Tiere in Tierversuchen verwendet. Mit dem Laborneubau sollen die Kapazitäten um 17 Prozent auf 20.800 Käfige mit Platz für 64.800 Tiere erhöht werden.

Die Zahl der im MDC zu Tode gequälten Tiere wird pro Jahr noch viel höher sein als 64.000, denn die Tiere leben meist nicht lange, so dass ein ‚Tierplatz’ mehrmals im Jahr besetzt werden kann.

Angaben zur Anzahl der Tiere, die in tierexperimentellen Einrichtungen gehalten und für Forschungszwecke missbraucht werden, sind geheim, obwohl der Steuerzahler die Tierversuche zwangsläufig mitfinanziert. Nur gelegentlich dringen einzelne Zahlen an die Öffentlichkeit, die das wirkliche Ausmaß der tierexperimentellen Forschung nur erahnen lassen. Unseren Recherchen zufolge ist das zweitgrößte Labor das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig mit einer Kapazität von bis zu 35.000 Mäusen, gefolgt von einem zentralen Labor der Universität Köln mit rund 26.000 Tieren.

Im Jahr 2010 wurden in Berlin 383.527 Tiere in Tierversuchen verwendet. Fast 2,9 Millionen waren es bundesweit. Die Tierversuchszahlen steigen seit Mitte der 1990er Jahre kontinuierlich. Neue Tierversuchslabors werden überall in Deutschland gebaut – und verschlingen Millionenbeträge aus öffentlichen Geldern. Der Tierversuchsboom ist vor allem auf die Gentechnik zurückzuführen. Auch im MDC sollen vor allem genmanipulierte Mäuse in der Grundlagenforschung eingesetzt werden.

Wir fordern von der Politik, öffentliche Gelder wie die 25 Millionen Euro, die das neue Labor des MDC kosten soll, nicht länger in eine ethisch inakzeptable und medizinisch unsinnige Forschung zu stecken. Stattdessen muss die tierversuchsfreie Forschung mit menschlichen Zellkulturen, Mikrochips und Bevölkerungsstudien ausgebaut werden.

„Kniefall vor der Tierversuchslobby”

Donnerstag, 23. Februar 2012

Ärztevereinigung kritisiert Entwurf zur Umsetzung der Tierversuchsrichtlinie als völlig unzureichend

Die bundesweite Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche (ÄgT) kritisiert Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner für ihre im Januar 2012 vorgelegten Entwürfe zur Umsetzung der EU-Tierversuchsrichtlinie in deutsches Recht. Darin werden teilweise die ohnehin unzureichenden EU-Vorgaben unterlaufen und das deutsche Tierschutzgesetz verschlechtert. Der Ärzteverband wirft Aigner einen »Kniefall vor der Tierversuchslobby« vor.

Die EU-Tierversuchsrichtlinie dient dem vorgeblichen Schutz der für Versuche und andere wissenschaftliche Zwecke verwendeten Tiere. Im November 2010 trat die neue Richtlinie in Kraft und löste damit das alte Regelwerk aus dem Jahr 1986 ab. Die Mitgliedstaaten müssen die EU-Vorgaben bis November 2012 in nationales Recht umsetzen. Im Januar 2012 hat das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMELV) nun Entwürfe für ein neues Tierschutzgesetz sowie für eine Tierversuchsverordnung vorgelegt.

Bereits die EU-Richtlinie ist weit von dem entfernt, was im Sinne einer ethisch einwandfreien und wissenschaftlich sinnvollen Wissenschaft zu fordern wäre, da es versäumt wurde, zeitgemäßen, tierversuchsfreien Methoden den Vorrang zu geben. Stattdessen wird weiter am altertümlichen und unzuverlässigen System Tierversuch festgehalten. Sie bietet jedoch in einigen Bereichen Spielraum, wahlweise höhere oder niedrigere Tierschutzstandards zu schaffen. So können die Mitgliedstaaten Versuche an Menschenaffen untersagen und die Forschung an nicht-menschlichen Primaten einschränken. Nach EU-Vorgabe sollte es zudem aus ethischer Sicht eine Obergrenze für Schmerzen, Leiden und Ängste geben, die in wissenschaftlichen Verfahren nicht überschritten werden darf. Die Ärztevereinigung zeigt sich entsetzt darüber, dass Deutschland von der Möglichkeit der Verschärfung des Tierschutzrechts keinen Gebrauch macht und keine Einschränkung selbst solch besonders in der Kritik stehender Experimente vorsieht.

Auch die Regelung der EU, die vorsieht, dass ethische Überlegungen den Kern der Projektgenehmigung bilden, bleibt im deutschen Entwurf unberücksichtigt. Entgegen der EU-Tierveruchsrichtlinie, die ausdrücklich erlaubt, national bereits bestehende strengere Tierschutzbestimmungen beizubehalten, will das BMELV zudem sogar teilweise das geltende Tierschutzrecht verschlechtern. Vorgesehen ist beispielsweise eine umfangreiche Ausweitung der Zwecke, zu denen Tierversuche erlaubt sein sollen. Zwar bot das alte Tierschutzgesetz auch keine wirksame Einschränkung von Tierversuchen, mit der neuen Reglung will die Bundesregierung nach Ansicht des Ärztevereins jedoch offensichtlich den Tierexperimentatoren auf Kosten der Tiere noch mehr Forschungsfreiheit einräumen.

Die Ärztevereinigung wandte sich in einer Stellungnahme an das zuständige Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und forderte dieses auf, die ohnehin unzureichenden Vorgaben der EU sowie des in Deutschland geltenden Tierschutzgesetzes nicht auch noch zu unterlaufen. Vielmehr müsse endlich den ethischen Wertvorstellungen der Gesellschaft und den Anforderungen an eine moderne, gute Wissenschaft entsprochen werden und ein Paradigmenwechsel hin zu anwendungsorientierter tierversuchsfreier Forschung eingeleitet werden.

Angebote im Februar 2012 bei Zoobedarf Hitzegrad

Montag, 13. Februar 2012

Karottenflocken, 1000 g 4,95€
Mischfleisch Deluxe, Züchter, 28 x 1000 g 41,90€
Rote Beete Würfel, 250 g 1,49€
Apfelwürfel, 1000 g 7,49€
Getrocknete Strosse , 500 g 3,75€
PUR Rind/Geflügel/Lamm, 400g 0,89€
Alaska Fasan, 800 g 2,89€
Fisch-Nachtkerzenöl, 250ml 9,90€
Geflügelkarkassen gewolft, 20 kg, Premium, 40 x 500 gr. 32,50€

Eiseskälte: Streunerkatzen leiden

Montag, 13. Februar 2012

Die eisige Kälte macht den rund zwei Millionen Streunerkatzen in Deutschland schwer zu schaffen. Viele erfrieren, verhungern oder sterben an unbehandelten Krankheiten.
Durch Schnee und Eis kommen die Katzen schlecht an Futter und finden kaum trockene Plätze zum Schlafen.

Helfen Sie den Katzen

Überlassen Sie die Katzen nicht ihrem Schicksal: Falls Sie ein Gartenhaus haben, lassen Sie die Tür etwas geöffnet, damit die Katzen einen trockenen Schlafplatz haben. Auch Katzenschutzhäuser nehmen die Tiere gern an, eine Bauanleitung für Katzenschutzhäuser finden Sie hier.

Füttern und Verantwortung übernehmen

Ganz wichtig ist es bei den eisigen Temperaturen auch, den Tieren Futter anzubieten. Denn bei Frost und Schnee finden Katzen kaum ihre natürlichen Beutetiere wie Mäuse oder Insekten. Wer Katzen im Winter füttert, muss jedoch Verantwortung übernehmen: Damit sich die Population der heimatlosen Katzen nicht unkontrolliert vermehrt, sollten die Tiere im Frühjahr eingefangen und kastriert werden

Ragout vom Lachs, 200 g

Montag, 13. Februar 2012

Frischer Lachs, gewolft, in praktischer und Wurstform. Einfach nur lecker!

Für Jäger….

Tierversuchshauptstadt Berlin

Donnerstag, 9. Februar 2012

Ärztevereinigung veröffentlicht Details zu Tierversuchen in Berlin

Von den jährlich rund drei Millionen Tieren, die in deutschen Labors für Versuchszwecke verwendet werden, entfallen laut dem bundesweiten Verein Ärzte gegen Tierversuche allein auf Berlin fast 400000 Tiere. Mäuse, Kaninchen, Affen und andere Tiere würden hier für elitäre Forscherinteressen gequält und getötet. Die Ärztevereinigung dokumentiert in einer neuen Informationsschrift Beschreibungen von Tierversuchen aus Berliner Forschungseinrichtungen.

Am Institut für Klinische Pharmakologie und Toxikologie der Berliner Charité wird Triphenyltin (TPT), eine Chemikalie die seit rund 50 Jahren in Farben, Pflanzenschutzmitteln und Textilien vorkommt, an Ratten auf ihre längst bekannte schädliche Wirkung untersucht. Schwangeren und stillenden Ratten wird die das Hormon- und Immunsystem schädigende Chemikalie zwangsgefüttert. Das Ergebnis sind tote oder missgebildete Junge. »In anderen Ländern ist diese Substanz aufgrund der bekannten Schädlichkeit verboten. Es ist unethisch und wissenschaftlich unsinnig, Tiere leiden und sterben zu lassen, nur um seit Jahrzehnten bekanntes Wissen zu bestätigen«, kritisiert Diplom-Biologin Silke Bitz vom Verein Ärzte gegen Tierversuche.

In der Abteilung für Rheumatologie der Charité werden narkotisierten Kaninchen Teile einer Bandscheibe herausgeschnitten und die Lücke mit Biomaterial aufgefüllt. Am Ende des Versuchs werden die Tiere getötet, um die operierte Bandscheibe zu untersuchen. »Es ist ein Irrglaube, von den Ergebnissen an Tieren auf für den Menschen brauchbare Erkenntnisse zu schließen. Schon allein die Tatsache, dass die Wirbelsäule und Bandscheibe des aufrecht gehenden Menschen ganz anderen Belastungen ausgesetzt ist als bei Kaninchen, macht die Übertragung auf den Menschen zu reiner Spekulation«, kommentiert Bitz.

»Es ist in Mode geraten, in sogenannten Tiermodellen, wie es im lebensverachtenden Experimentatoren-Jargon heißt, Krankheiten des Menschen simulieren zu wollen, oft verbunden mit Versprechen für die Heilung menschlicher Leiden. Leidtragende sind nicht nur die Tiere, die Torturen über sich ergehen lassen müssen, sondern auch Menschen, deren Hoffnungen letztlich enttäuscht werden«, so Bitz weiter.

Grund für das Scheitern der tierexperimentell ausgerichteten Forschung ist nach Aussage des Ärztevereins unter anderem, dass im Tierversuch die für die Entstehung menschlicher Krankheiten verantwortlichen Faktoren wie Ernährung, Stress und Lebensgewohnheiten ebenso wenig berücksichtigt werden wie die großen Unterschiede in Stoffwechsel oder Körperbau.

Der Verein Ärzte gegen Tierversuche fordert eine Kehrtwende zu einer zeitgemäßen Wissenschaft, bei der moderne Systeme ohne jedes Tierleid zum Einsatz kommen, wie beispielsweise Zellkulturen, Mikrochips und Bevölkerungsstudien. Diese Forschungsmethoden liefern im Gegensatz zum Tierversuch für die klinische Anwendung am Menschen wertvolle Erkenntnisse.

So werden Tiere in Düsseldorf gequält

Samstag, 4. Februar 2012

Ärztevereinigung prangert archaische Forschung an Tieren an

Düsseldorf zählt laut der bundesweiten Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche zu den Tierversuchshochburgen Deutschlands. Die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt sei besonders berüchtigt für qualvolle zahnmedizinische Tierversuche an Beaglehunden sowie neurologische Forschung an Ratten. Der Verein bezeichnet diese Forschung als wissenschaftlich unsinnig und fordert, öffentliche Gelder nicht länger in »archaische Methoden aus dem vorletzten Jahrhundert« zu stecken, sondern eine zukunftsorientierte, ethische Medizin und Forschung ohne Tierversuche zu etablieren.

Die bundesweite Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche betreibt eine Internet-Datenbank mit mehr als 4.000 aus Fachzeitschriften stammenden Beschreibungen von Tierversuchen. Die Sammlung ist ein Spiegel der tierexperimentellen Forschung in Deutschland. Dieser Übersicht zufolge rangiert Düsseldorf auf Platz 7 der Tierversuchshochburgen Deutschlands und in Nordrhein-Westfalen sogar auf Platz 1. »Ein trauriger Rekord«, findet Dr. med. vet. Corina Gericke, stellvertretende Vorsitzende des Vereins.

Angaben zu Tierversuchen in einzelnen Städten gibt es von Seiten der Bundes- oder Landesregierung nicht. »Die Unis selbst hüllen sich aus Angst vor öffentlichem Entsetzen in Schweigen, obwohl Tierversuche größtenteils mit unseren Steuergeldern bezahlt werden«, erläutert Gericke. »Mit unserer Datenbank machen wir publik, was niemand wissen soll«.

Düsseldorf ist besonders für Tierversuche mit Implantaten an Beaglehunden berüchtigt. Im Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Heinrich Heine Universität (HHU) Düsseldorf werden Beagles bis zu 20 Backenzähne gezogen, um Implantate einer Schweizer Firma mit herkömmlichen Materialien zu vergleichen. Dabei werden bei den Tieren oftmals Teile des Kieferknochens zerstört, um Knochenschäden beim Menschen nachzuahmen. »Abgesehen von dem schrecklichen Leid der Hunde, sind die Ergebnisse aus solchen Tierversuchen von vornherein unbrauchbar, weil die Knochenbeschaffenheit bei Hunden ganz anders ist als beim Menschen«, weiß die Tierärztin. »Das geben die Autoren in den Fachartikeln sogar selbst zu, dennoch wird an den archaischen Methoden festgehalten«.

Am Institut für Physiologische Psychologie der HHU werden laut Ärztevereinigung seit Jahren qualvolle neurologische Experimente an Ratten durchgeführt. Unter anderem sollen Symptome der Parkinson-Krankheit nachgeahmt werden, indem durch Injektion einer Substanz in das Gehirn bestimmte Nervenzellen zerstört werden. In einem anderen Experiment wird der Zusammenhang zwischen dem männlichen Geschlechtshormon Testosteron und Depression getestet. Die Tiere müssen in einem Wasserbassin schwimmen. Eine Ratte, die aufgibt und sich treiben lässt, wird als depressiv gewertet.

Dr. Corina Gericke hält derartige Forschung für absurd. »Sowohl Parkinson als auch Depression sind komplexe menschliche Krankheiten, deren Ursachen vielfältig und zum Teil noch gar nicht bekannt sind. Es ist vollkommen abwegig zu glauben, man könne mit so primitiven Mitteln zu sinnvollen Ergebnissen für kranke Menschen gelangen«.

Die Ärzte gegen Tierversuche fordern eine Forschung ohne Tierversuche, bei der Ursachenforschung und Bevölkerungsstudien sowie moderne tierversuchsfreie Systeme mit menschlichen Zellkulturen, Mikrochips und Computermodellen zu für den Menschen relevanten Ergebnissen führen.
Quelle: Ärzte gegen Tierversuche

Samtpfote delight

Donnerstag, 2. Februar 2012

Unsere Erfolgsserie für den lautlosen Räuber geht weiter: Ab sofort bieten wir Ragout vom Lachs in 200 g Würsten an. Stabile Verpackung und gleichermaßen köstlicher wie gesunder Inhalt. Viele unserer Katzenzüchter berichten immer wieder davon, das Sie ihre Katzen nur schwer davon abhalten können sich in unseren gewolften Lachs zu legen. Da aber (leider) nicht jeder 5 -9 Katzen hat, kommen wir nun endlich gerne Ihren Wünschen nach, dieses Produkt auch in kleiner Verpackung anzubieten. Also nicht lange fackeln: Bieten Sie Ihrer Samtpfote die längst verdiente Gelegenheit sich in frischem Lachs zu räkeln…