Die schwierige Frage der gesunden Katzenleckerlies

21. März 2012

Das Bedürfnis von Menschen nach gesunden Katzenleckerlies ist alt und oft unbefriedigt.

Es geht aber doch, Wild Piccoli, 98 % Wildmuskelfleisch mit einem Hauch Apfel und Meersalz, oder doch lieber Rind Piccoli? Auch hier 98 % Rindermuskelfleisch. Ohne Zusatz von Aromastoffen oder Konservierungsmitteln. Lecker und gesund!

Für die Geflügelliebhaber unter unseren Samtpfoten gibt es getrocknete Hühnerherzen, nichts als Herz und Luft, purer Genuss…..

….. Genuss ohne Reue bietet getrocknete Lunge, je nach Geschmack Rinderlunge, Pferdelunge oder luftige Lammlunge.

Nun bleibt noch die Qual der Wahl, welche Leckerlies werden das Herz unserer lautlosen Jäger berühren? Probieren Sie es aus, noch gesünder kann schlemmen nicht werden.

Grün-rote Landesregierung verrät Tiere

15. März 2012

Baden-Württemberg hält aus elitären Interessen an Tübinger Affenhirnforschung fest

Die bundesweite Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche zeigt sich bestürzt über die Haltung der grün-roten Landesregierung. Von dem vor der Wahl selbst gesetzten Ziel, Affenversuche abzuschaffen, wollen die Regierungsparteien nichts mehr wissen, möglicherweise auch, um das Bestreben der Universität Tübingen, zur Exzellenzuni auserwählt zu werden, nicht zu gefährden. Die Ärztevereinigung befürchtet sogar eine Ausweitung der Hirnforschung an Affen, da derzeit an der Uni Tübingen die Räumlichkeiten für die Haltung von Affen ausgebaut werden. Der Verein bezeichnet es als Affront gegenüber den 60.000 Bürgern, die ein Ende der Affenversuche fordern und ruft im Rahmen der Kampagne »Stoppt Affenqual in Tübingen« erneut zu Protesten auf.

Das Bestreben der Universität Tübingen im Rahmen der Exzellenzinitiative Fördermittel in erheblicher Höhe zu erhalten und zur Eliteuniversität nominiert zu werden, darf nach Ansicht der Ärztevereinigung nicht ausschlaggebend für das Beharren auf der Forschung am Affenhirn sein. Vielmehr müsse dem Zeitalter entsprechenden innovativen Methoden der Vorrang gegeben werden, damit Tübingen renommierten Forschungsstandorten wie München und Berlin – wo keine Hirnforschung an Affen stattfindet – nicht nachstehen muss.

»Mit der Beibehaltung der Affenhirnforschung ignoriert die Landespolitik die Forderung von über 60.000 Bürgern und Wählern, die sich auf Unterschriftenlisten für eine moderne Wissenschaft ohne Tierversuche ausgesprochen haben und macht Baden-Württemberg zum Spitzenreiter hinsichtlich altertümlicher und besonders grausamer Forschungsmethoden«, kritisiert Diplom-Biologin Silke Bitz, Sprecherin der Ärztevereinigung. Im Oktober 2011 hatte der Verband die Unterschriften an Wolfgang Reimer, Amtschef im Ministerium für Ländlichen Raum, übergeben.

Lapidar heißt es seitens des zuständigen Landwirtschaftsministeriums gegenüber dem Ärzteverein: »Nach Aussage der Wissenschaftler in Tübingen können die angestrebten Ergebnisse mit anderen Tieren oder am Menschen nicht gewonnen werden.« Fragen nach einem Nachweis für den vorgeblichen medizinischen Nutzen der Affenhirnversuche bleiben seitens der grün-roten Regierung ebenso unbeantwortet wie einst von der schwarz-gelben.

Die von der Ärztevereinigung vorgebrachten Argumente wie auch die Begründungen der Ablehnungsbescheide anderer Behörden, die vergleichbare Affenhirnversuche mangels medizinischen Nutzens und aufgrund ethischer Unvertretbarkeit nicht mehr genehmigt haben, werden in Gänze ignoriert. In seinem Ablehnungsbescheid legte beispielsweise das in Berlin zuständige Landesamt für Gesundheit und Soziales dar: »Um einem lebensbedrohlichen Leiden (Durst) zu entrinnen, fügt sich das Tier in ein anderes erhebliches Leiden (Kopffixierung im Primatenstuhl)«.

Baden-Württemberg hingegen setzt auf elitäre Interessen auf Kosten der Tiere, anstatt sich um die Schaffung eines fortschrittlichen Forschungsstandorts zu bemühen. »Offensichtlich beugt sich die Landesregierung lieber der mächtigen Experimentatorenlobby, anstatt sich ihren selbst gesetzten Zielen zu widmen. Ein trauriges Bild, das die Politik abgibt, der Wähler nicht zuletzt aufgrund des Vorhabens, Affenversuche auslaufen zu lassen, ihr Vertrauen geschenkt haben«, findet Bitz.

Aktiver Umweltschutz und Ressourcen schonen; jetzt ist dies sehr einfach möglich.

12. März 2012

Es ist so herrlich bequem die Frostware tiefgekühlt direkt bis vor die Haustür; dies ist im Zeitalter des Internets so schön einfach. Bestellung tätigen, Zahlung veranlassen und 3 Mausklicks später kommt aus der virtuellen Welt das reale Futter. Doch einen kleinen Haken gibt es, die isolierenden Styroporboxen müssen entsorgt werden.
Aber nach 1 x Versand sind die eigentlich noch top in Ordnung und zum Wegschmeißen viel zu schade. Was nun? Auch hier eine einfache Lösung: Ab sofort kann man die Boxen zurück senden, dies bitte mit erworbener Paketmarke (auch das geht – klick klick klick – online) und ab zum Zoobedarf, dafür gibt´s einen 10€ Gutschein für den nächsten Einkauf. Einfach gut, oder?
Simpel und doch genial, ein neuer Kreislauf wird geschlossen, machen Sie mit. Details unter „Klimaprämie Isoboxen“, mitmachen lohnt sich, damit auch folgende Generationen noch per Mausklick einkaufen können!

Sanoro Katzen Menüs in neuer Abpackung

7. März 2012

Jetzt bei uns in 100 g-Würsten erhältlich. Abpackungsgröße 9 x 100 g

Back to the roots

2. März 2012

Gerne wird der wahre Charakter der Katze vermenschlicht und verniedlicht. Tatsächlich aber ist die Hauskatze kein Schmusetier das am liebsten mit Frauchen auf der Couch kuschelt und Klärschlamm mit Aromen frißt. Das ändert sich auch durch liebevoll drapierte Petersilienblätter auf dem Porzellantellerchen nicht. Tatsächlich ist die
Katze ein Raubtier reinster Güte, das weder Gnade erwartet noch Gnade gewährt. Dem tragen wir mit unserer Ragout-Serie-200 g Rechnung. Ganze Tiere, grob gewolft mit Knochen und Knorpel.Unser neustes Produkt ist nun das Ragout von der Ente. Sicherlich sind Enten, genau wie kleine Hasen, süße Tiere und sehr niedlich. Aber auch Sie dürfen auf Gnade von der Katze nicht hoffen. Katzenbesitzer wissen das….

Ragout von der Ente, 200 g

2. März 2012

FÜr Katzen….

Ragout vom Huhn, 1000 g

2. März 2012

Hühnerherzen, Hühnerkarkasse,Hüherleber und Hühnerhäse mittelgrob gewolft .

Angebote im März 2012 bei Zoobedarf Hitzegrad

1. März 2012

Pferdelunge, getrocknet, 250 g 4,25€
Pfirsichwürfel, 200 g 2,49€
Medizinal Dorschlebertran, 100 ml 2,19€
Hitzegrad Pfotenschutz Salbe, 90 ml 3,50€
Eintagsküken gewolft, 1000 g 2,19€
Tauben-Ragout, 1 kg 3,29€
Ragout vom Wildhase, gewolft, 200 g 1,69€
Kartoffelflocken, 100 g 0,75€
Mangowürfel, 250 g 2,99€

Protest gegen Max-Delbrück-Zentrum Berlin

28. Februar 2012

In Berlin soll ein riesiges neues Tierversuchslabor entstehen. In dem Neubau des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) soll Platz für über 64.000 Tiere geschaffen werden. Unseren Recherchen zufolge wäre das Deutschlands größtes Tierversuchslabor. Die Tierrechtsorganisation PeTA Deutschland hat dazu eine Protestaktion an den regierenden Oberbürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, gestartet, der wir uns anschließen.

Schon jetzt ist das MDC eine der größten tierexperimentellen Einrichtungen Deutschlands. Im Jahr 2010 wurden dort bereits 33.200 Mäuse und Ratten sowie 1.300 andere Tiere in Tierversuchen verwendet. Mit dem Laborneubau sollen die Kapazitäten um 17 Prozent auf 20.800 Käfige mit Platz für 64.800 Tiere erhöht werden.

Die Zahl der im MDC zu Tode gequälten Tiere wird pro Jahr noch viel höher sein als 64.000, denn die Tiere leben meist nicht lange, so dass ein ‚Tierplatz’ mehrmals im Jahr besetzt werden kann.

Angaben zur Anzahl der Tiere, die in tierexperimentellen Einrichtungen gehalten und für Forschungszwecke missbraucht werden, sind geheim, obwohl der Steuerzahler die Tierversuche zwangsläufig mitfinanziert. Nur gelegentlich dringen einzelne Zahlen an die Öffentlichkeit, die das wirkliche Ausmaß der tierexperimentellen Forschung nur erahnen lassen. Unseren Recherchen zufolge ist das zweitgrößte Labor das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig mit einer Kapazität von bis zu 35.000 Mäusen, gefolgt von einem zentralen Labor der Universität Köln mit rund 26.000 Tieren.

Im Jahr 2010 wurden in Berlin 383.527 Tiere in Tierversuchen verwendet. Fast 2,9 Millionen waren es bundesweit. Die Tierversuchszahlen steigen seit Mitte der 1990er Jahre kontinuierlich. Neue Tierversuchslabors werden überall in Deutschland gebaut – und verschlingen Millionenbeträge aus öffentlichen Geldern. Der Tierversuchsboom ist vor allem auf die Gentechnik zurückzuführen. Auch im MDC sollen vor allem genmanipulierte Mäuse in der Grundlagenforschung eingesetzt werden.

Wir fordern von der Politik, öffentliche Gelder wie die 25 Millionen Euro, die das neue Labor des MDC kosten soll, nicht länger in eine ethisch inakzeptable und medizinisch unsinnige Forschung zu stecken. Stattdessen muss die tierversuchsfreie Forschung mit menschlichen Zellkulturen, Mikrochips und Bevölkerungsstudien ausgebaut werden.

„Kniefall vor der Tierversuchslobby”

23. Februar 2012

Ärztevereinigung kritisiert Entwurf zur Umsetzung der Tierversuchsrichtlinie als völlig unzureichend

Die bundesweite Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche (ÄgT) kritisiert Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner für ihre im Januar 2012 vorgelegten Entwürfe zur Umsetzung der EU-Tierversuchsrichtlinie in deutsches Recht. Darin werden teilweise die ohnehin unzureichenden EU-Vorgaben unterlaufen und das deutsche Tierschutzgesetz verschlechtert. Der Ärzteverband wirft Aigner einen »Kniefall vor der Tierversuchslobby« vor.

Die EU-Tierversuchsrichtlinie dient dem vorgeblichen Schutz der für Versuche und andere wissenschaftliche Zwecke verwendeten Tiere. Im November 2010 trat die neue Richtlinie in Kraft und löste damit das alte Regelwerk aus dem Jahr 1986 ab. Die Mitgliedstaaten müssen die EU-Vorgaben bis November 2012 in nationales Recht umsetzen. Im Januar 2012 hat das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMELV) nun Entwürfe für ein neues Tierschutzgesetz sowie für eine Tierversuchsverordnung vorgelegt.

Bereits die EU-Richtlinie ist weit von dem entfernt, was im Sinne einer ethisch einwandfreien und wissenschaftlich sinnvollen Wissenschaft zu fordern wäre, da es versäumt wurde, zeitgemäßen, tierversuchsfreien Methoden den Vorrang zu geben. Stattdessen wird weiter am altertümlichen und unzuverlässigen System Tierversuch festgehalten. Sie bietet jedoch in einigen Bereichen Spielraum, wahlweise höhere oder niedrigere Tierschutzstandards zu schaffen. So können die Mitgliedstaaten Versuche an Menschenaffen untersagen und die Forschung an nicht-menschlichen Primaten einschränken. Nach EU-Vorgabe sollte es zudem aus ethischer Sicht eine Obergrenze für Schmerzen, Leiden und Ängste geben, die in wissenschaftlichen Verfahren nicht überschritten werden darf. Die Ärztevereinigung zeigt sich entsetzt darüber, dass Deutschland von der Möglichkeit der Verschärfung des Tierschutzrechts keinen Gebrauch macht und keine Einschränkung selbst solch besonders in der Kritik stehender Experimente vorsieht.

Auch die Regelung der EU, die vorsieht, dass ethische Überlegungen den Kern der Projektgenehmigung bilden, bleibt im deutschen Entwurf unberücksichtigt. Entgegen der EU-Tierveruchsrichtlinie, die ausdrücklich erlaubt, national bereits bestehende strengere Tierschutzbestimmungen beizubehalten, will das BMELV zudem sogar teilweise das geltende Tierschutzrecht verschlechtern. Vorgesehen ist beispielsweise eine umfangreiche Ausweitung der Zwecke, zu denen Tierversuche erlaubt sein sollen. Zwar bot das alte Tierschutzgesetz auch keine wirksame Einschränkung von Tierversuchen, mit der neuen Reglung will die Bundesregierung nach Ansicht des Ärztevereins jedoch offensichtlich den Tierexperimentatoren auf Kosten der Tiere noch mehr Forschungsfreiheit einräumen.

Die Ärztevereinigung wandte sich in einer Stellungnahme an das zuständige Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und forderte dieses auf, die ohnehin unzureichenden Vorgaben der EU sowie des in Deutschland geltenden Tierschutzgesetzes nicht auch noch zu unterlaufen. Vielmehr müsse endlich den ethischen Wertvorstellungen der Gesellschaft und den Anforderungen an eine moderne, gute Wissenschaft entsprochen werden und ein Paradigmenwechsel hin zu anwendungsorientierter tierversuchsfreier Forschung eingeleitet werden.